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Kosten

Was kostet Büroreinigung in München?

2. November 2026 Arisma Gebäudedienste GmbH 7 Min. Lesezeit
Aufgeräumter Schreibtisch in einem Büro
Bild: Pexels

Für ein Büro mit rund 150 Quadratmetern und einer Reinigung pro Woche nennen Münchner Reinigungsfirmen auf ihren Websites Monatspreise um 340 bis 350 Euro netto (Stand Oktober 2026). Mehr Fläche und häufigere Reinigung kosten entsprechend mehr. Den genauen Preis bestimmen Fläche, Häufigkeit, Raumarten und Uhrzeit.

Das Wichtigste in Kürze

  • Für 150 m² und eine Reinigung pro Woche nennen Münchner Anbieter rund 340 bis 350 Euro netto im Monat.
  • Jeder Preis beruht auf Zeit: kalkulierte Stunden mal Stundenverrechnungssatz.
  • Der Tariflohn in der Gebäudereinigung liegt seit Januar 2026 bei 15,00 Euro je Stunde (Lohngruppe 1).
  • Kleine Büros mit seltener Reinigung zahlen je Quadratmeter und Einsatz am meisten.
  • Angebote nur auf Basis desselben Leistungsverzeichnisses vergleichen und nach den Stunden fragen.

Preisbeispiele aus München

Nur wenige Reinigungsfirmen in München veröffentlichen Preise. Die Angaben, die wir im Oktober 2026 auf Anbieterseiten gefunden haben, geben trotzdem einen brauchbaren Rahmen. Alle Beträge sind netto, also zuzüglich Umsatzsteuer, soweit der Anbieter das angibt:

  • 150 m², einmal pro Woche: rund 344 bis 349 Euro im Monat (zwei Anbieter).
  • 250 m², einmal pro Woche: 509 Euro im Monat.
  • 400 m², dreimal pro Woche: 1.032 Euro im Monat.
  • 600 m², fünfmal pro Woche: 1.745 Euro im Monat.
  • Abrechnung nach Stunden: ab 24,90 Euro je Stunde, Material inklusive (ein Anbieter, Praxisreinigung).

Größere Büros zahlen pro Einsatz weniger

Rechnet man die veröffentlichten Preise auf einen einzelnen Einsatz und Quadratmeter herunter, zeigt sich ein klares Muster. Beim Büro mit 150 m² und einer Reinigung pro Woche kostet ein Einsatz rund 54 Cent je Quadratmeter. Beim Büro mit 600 m² und fünf Reinigungen pro Woche sind es rund 13 Cent. Ein naheliegender Grund: Anfahrt, Rüstzeit und Verwaltung verteilen sich auf mehr Fläche und mehr Einsätze. Kleine Büros mit seltener Reinigung zahlen deshalb je Quadratmeter am meisten.

Wie sich der Preis zusammensetzt

Jeder Reinigungspreis beruht am Ende auf Zeit. Die Firma schätzt, wie viele Stunden die vereinbarten Tätigkeiten im Monat brauchen, und multipliziert das mit ihrem Stundenverrechnungssatz. Dieser Satz liegt deutlich über dem Lohn der Reinigungskraft.

Die Untergrenze setzt der Tarifvertrag: In der Gebäudereinigung gilt seit dem 1. Januar 2026 für die Lohngruppe 1 ein Mindestlohn von 15,00 Euro je Stunde. Dazu kommen Sozialabgaben, bezahlter Urlaub, Lohnfortzahlung bei Krankheit, Reinigungsmittel, Geräte, Anfahrt, Einsatzleitung, Versicherung, Verwaltung und ein Gewinn. Deshalb kann ein seriöser Stundensatz nicht in der Nähe des Tariflohns liegen.

Rechenbeispiel: so entsteht ein Monatspreis

Ein vereinfachtes Beispiel zeigt, wie Reinigungsfirmen rechnen. Angenommen, ein Büro wird zweimal pro Woche gereinigt und jeder Einsatz dauert zwei Stunden. Ein Jahr hat 52 Wochen, also 104 Einsätze. Auf den Monat umgerechnet sind das gut 8,7 Einsätze oder rund 17,3 Stunden.

Diese Stunden multipliziert die Firma mit ihrem Stundenverrechnungssatz und erhält den Monatspreis. Verbrauchsmaterial kommt je nach Vertrag dazu. Die Zahlen sind nur ein Beispiel. Wie lange ein Einsatz in Ihrem Büro dauert, hängt von den Räumen und Tätigkeiten ab und wird bei der Besichtigung festgelegt.

Drei Arten der Abrechnung

Im Büro sind drei Modelle üblich. Bei der Monatspauschale zahlen Sie jeden Monat denselben Betrag für ein festes Leistungsverzeichnis. Das ist gut planbar und der häufigste Weg. Beim Preis pro Quadratmeter wird die Fläche mit einem Satz multipliziert, der von Häufigkeit und Raumart abhängt. Bei der Abrechnung nach Stunden zahlen Sie die tatsächlich geleistete Zeit, das passt eher zu unregelmäßigen Einsätzen.

Achten Sie bei allen drei Modellen darauf, was enthalten ist: Reinigungsmittel, Müllbeutel, Seife, Papierhandtücher und Toilettenpapier sind mal inklusive und mal extra.

Was den Preis nach oben oder unten bewegt

Zwei Büros mit derselben Fläche können sehr unterschiedlich viel kosten. Diese Punkte machen den Unterschied:

  • Häufigkeit: Jeder zusätzliche Reinigungstag pro Woche erhöht die Stunden im Monat.
  • Anteil von Sanitärräumen und Küchen: Sie brauchen mehr Zeit pro Quadratmeter als Büroflächen.
  • Bodenbeläge: Teppich, Parkett und Fliesen werden unterschiedlich gepflegt.
  • Möblierung: Viele Arbeitsplätze, Kabel und Ablagen verlängern die Reinigung.
  • Uhrzeit: Reinigung in der Nacht oder am Wochenende kann Zuschläge kosten.
  • Verbrauchsmaterial: inklusive oder getrennt abgerechnet.
  • Lage: Anfahrt und Parken in der Innenstadt kosten Zeit.

Was meist nicht im Monatspreis steckt

Die Monatspauschale deckt die laufende Reinigung nach Leistungsverzeichnis. Einige Leistungen werden üblicherweise getrennt beauftragt und abgerechnet, weil sie seltener anfallen oder anderes Werkzeug brauchen: Fenster- und Glasreinigung, die Tiefenreinigung von Teppichböden, die Grundreinigung von Hartböden und die Reinigung nach Umbau oder Renovierung. Fragen Sie, welche dieser Leistungen im Angebot stehen und zu welchem Preis sie zusätzlich möglich sind.

Einmalige Kosten zum Start

Übernimmt eine neue Firma ein Büro, das länger nicht gründlich gereinigt wurde, ist oft zuerst eine Grundreinigung sinnvoll. Erst danach lässt sich der Zustand mit der laufenden Reinigung halten. Manche Anbieter berechnen diese Grundreinigung einmalig, andere rechnen sie in die ersten Monate ein. Klären Sie das vor Vertragsschluss, damit die erste Rechnung keine Überraschung bringt.

Warum Reinigungspreise steigen

Der größte Kostenblock einer Reinigungsfirma ist der Lohn. Der tarifliche Mindestlohn der Lohngruppe 1 stieg von 13,50 Euro im Jahr 2023 auf 14,25 Euro im Jahr 2025 und auf 15,00 Euro seit Januar 2026. Viele Verträge enthalten deshalb eine Klausel, nach der sich der Preis bei Tariferhöhungen anpasst. Lesen Sie diese Klausel vor der Unterschrift: Sie sollte die Anpassung an nachvollziehbare Größen wie den Tariflohn knüpfen.

Warum das günstigste Angebot oft teurer wird

Ein Angebot, das weit unter den anderen liegt, rechnet fast immer mit weniger Zeit. Dann fehlen Minuten pro Einsatz, und die fehlen dort, wo man es zuerst sieht: in Ecken, unter Schreibtischen, in den Sanitärräumen. Es folgen Reklamationen, Nachbesserungen und im schlimmsten Fall ein erneuter Wechsel der Reinigungsfirma. Das kostet Sie Zeit und Nerven, auch wenn es auf keiner Rechnung steht.

Fragen Sie deshalb bei jedem Angebot nach den kalkulierten Stunden pro Monat. Liegen zwei Angebote bei gleichem Leistungsverzeichnis weit auseinander, liegt der Unterschied meist genau dort.

Angebote richtig vergleichen

Vergleichbar werden Angebote erst, wenn sie auf denselben Grundlagen beruhen. Prüfen Sie diese Punkte:

  • Beruhen alle Angebote auf demselben Leistungsverzeichnis mit Räumen und Intervallen?
  • Sind die Preise netto oder brutto angegeben?
  • Welche Stundenzahl pro Monat ist kalkuliert?
  • Ist Verbrauchsmaterial enthalten?
  • Wie lange läuft der Vertrag, mit welcher Kündigungsfrist?
  • Wer springt bei Krankheit oder Urlaub ein?
  • Besteht eine Betriebshaftpflichtversicherung?

Kosten senken, ohne dass es schmutziger wird

Sparen lässt sich vor allem über die Intervalle. Nicht jeder Raum muss so oft gereinigt werden wie die Sanitärräume. Ein Besprechungsraum, der selten genutzt wird, oder ein Archiv kommen mit einem längeren Rhythmus aus. Auch aufgeräumte Schreibtische sparen Zeit, weil die Reinigungskraft Flächen nicht erst freiräumen muss. Glasflächen werden meist getrennt und seltener gereinigt, das hält die laufende Reinigung schlank.

So kommen Sie bei Arisma zu Ihrem Preis

Sie nennen uns Objektart, Fläche und wie oft gereinigt werden soll. Ihr Angebot bekommen Sie entweder direkt nach unseren Richtpreisen pro Quadratmeter oder nach einer kostenlosen Besichtigung vor Ort, bei der wir für jeden Bereich festhalten, was wann gereinigt wird. Unser Vertrag läuft unbefristet und ist mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende kündbar, wenn im Angebot nichts anderes steht.

Arisma Gebäudedienste · München

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet Büroreinigung pro Quadratmeter?

Das hängt stark von der Häufigkeit ab. Aus den veröffentlichten Monatspreisen für 150 m² bei wöchentlicher Reinigung ergeben sich rund 2,30 Euro je Quadratmeter und Monat. Bei häufigerer Reinigung steigt der Wert entsprechend.

Was kostet eine Reinigungskraft fürs Büro pro Stunde?

Firmen rechnen mit einem Stundenverrechnungssatz, der neben dem Lohn auch Abgaben, Urlaub, Krankheit, Material, Anfahrt und Verwaltung deckt. Ein Münchner Anbieter nennt ab 24,90 Euro je Stunde inklusive Material. Der tarifliche Mindestlohn liegt seit Januar 2026 bei 15,00 Euro.

Sind die Preise netto oder brutto?

Im Geschäftskundenbereich werden Preise meist netto angegeben, also zuzüglich Umsatzsteuer. Fragen Sie nach, wenn das Angebot es nicht ausdrücklich nennt.

Lohnt sich eine eigene Reinigungskraft statt einer Firma?

Eine angestellte Kraft kostet Lohn, Abgaben und Material, und Sie brauchen eine Lösung für Urlaub und Krankheit. Eine Reinigungsfirma übernimmt Vertretung, Geräte und Einweisung. Was günstiger ist, hängt von Fläche und Häufigkeit ab.

Fazit

Was Büroreinigung in München kostet, entscheidet sich an Fläche, Häufigkeit und den Räumen, die gereinigt werden. Die veröffentlichten Preise geben einen Rahmen, ersetzen aber kein Angebot für Ihr Objekt. Wer Angebote auf derselben Grundlage einholt und nach den kalkulierten Stunden fragt, erkennt schnell, welcher Preis zur Leistung passt.

Quellen

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